Blitzstart ebnet Weg zum Heimsieg: FC Hertha Wels bezwingt Kapfenberger SV mit 3:1
Der FC Hertha Wels feiert am 21. Spieltag der ADMIRAL 2. Liga einen wichtigen Heimsieg. In der Huber Arena setzte sich die Mannschaft von Trainer Christian Heinle verdient mit 3:1 gegen den Kapfenberger SV 1919 durch und bestätigte damit einmal mehr ihre Heimstärke.
Traumstart für die Welser Hausherren
Die Partie begann aus Sicht der Welser nahezu perfekt. Mit einem echten Blitzstart brachte Manuel Thurnwald den FC Hertha Wels bereits in der 2. Minute in Führung. Nach einem energischen Antritt von der linken Seite zog der Offensivspieler nach innen und traf mit einem platzierten Abschluss zum frühen 1:0.
Von Beginn an präsentierten sich die Hausherren aggressiv, konzentriert und spielbestimmend. Der FC Hertha Wels wollte die positive Heimbilanz weiter ausbauen und bestimmte insbesondere ab der Mitte der ersten Halbzeit Tempo und Spielanlage. Mit überwiegenden Ballbesitz kontrollierten die Welser das Geschehen auf dem Platz.
Der verdiente zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten: In der 39. Minute erhöhte Paul Gobara auf 2:0 und sorgte damit für eine komfortable Ausgangslage. Kurz vor dem Pausenpfiff schlugen die Hausherren erneut zu. Wieder war es Manuel Thurnwald, der in der 43. Minute seinen Doppelpack schnürte und den Ball zum 3:0 im Netz unterbrachte. Mit dieser klaren Führung ging es auch in die Halbzeitpause.
Kapfenberg mit Aufbäumen nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aus der Steiermark etwas besser in die Partie. Bereits in der 52. Minute verkürzte Luca Hassler per Elfmeter auf 3:1 und brachte die Falken damit wieder etwas zurück ins Spiel.
Der Treffer gab dem Kapfenberger SV 1919 Aufwind, doch die Welser Defensive präsentierte sich kompakt und gut organisiert. Immer wieder versuchten die Gäste mit Druck und Standardsituationen zum Anschlusstreffer zu kommen, doch die letzte Linie der Hausherren hielt stand. Ein gefährlicher Abschluss von Julian Turi konnte von FC Hertha Wels-Torhüter Kilian Schröcker stark pariert werden.
Auch offensiv blieben die Welser gefährlich. Kapitän Sebastian Feyrer kam nach Standardsituationen zu zwei guten Kopfballchancen und hätte das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben können. In der Schlussphase versuchte Kapfenberg vor allem mit langen Bällen in den Strafraum noch einmal für Gefahr zu sorgen, doch diese wurden von der Welser Defensive konsequent geklärt.
In der Nachspielzeit bot sich Manuel Thurnwald sogar noch die große Möglichkeit auf das 4:1, doch der dritte Treffer an diesem Abend wollte dem Doppeltorschützen nicht mehr gelingen.
Großer Jubel in der Huber Arena
Mit dem Schlusspfiff war der Jubel in der Huber Arena groß. Der FC Hertha Wels sicherte sich drei wichtige Punkte und durfte den zweiten Heimsieg im Jahr 2026 feiern. Gleichzeitig verschaffen sich die Welser damit wichtige Luft im Kampf um den Klassenerhalt und stehen nun im Tabellenmittelfeld der ADMIRAL 2. Liga.
Fotocredit: GEPA pictures
ADMIRAL 2. Liga – Runde 21
FC Hertha Wels – KSV 1919 3:1 (3:0)
Torfolge: 1:0 Manuel Thurwald (2.), 2:0 Paul Gobara (39.), 3:0 Manuel Thurwald (43.), 3:1 Hassler, Strafstoß (52.)
Gelbe Karten: Littig (12.), Miskovic (26.), Kilian Schröcker (51.), Mikulic (76.), Marinovic (82.), Sebastian Feyrer (90+1), Manuel Thurnwald (90+4)
Gelb/Rote Karte: –
Rote Karten: –
Spielerwechsel: Marinovic für Berg (HZ), Turi für Kadlec (HZ), Marek Svec für Andreas Radic (60.), Michael Brugger für Pascal Müller (76.), Rostas für N’zi (76.), Mikulic für Miskovic (76.), Popic für Littig (86.), Felix Nachbagauer für Sebastian Malinowski (86.)
Spielort: Huber Arena, Wels, Zuseher: 952
Aufstellung FC HerthaWels
Kilian Schröcker, Sebastian Feyrer (K), Nicolas Keckeisen, Pascal Müller, Andreas Radics, Albin Gashi, Sebastian Malinowski, Karim Conte, Paul Gobara, Tolgahan Sahin, Manuel Thurnwald
Ersatzbank:
Samuel Szakal, Luan Leite da Silva, Marek Svec, Michael Brugger, Luca Tischler, Andrija Bosnjak, Felix Nachbagauer
Head-Coach: Christian Heinle
KSV 1919
Colic, Miskovic (K), Berg, Kadlec, Krasniqi, Littig, Hassler, Heuser, N’zi, Breit, Maier
Ersatzbank:
Puntigam, Popic, Prankjkovic, Marinovic, Rostas, Turi, Mikulic
Head-Coach: Vladimir Petrovic
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