Bei deutlich besseren äußeren Bedingungen als in den vergangenen Wels-Spielen; kein Regen, kein Schnee, kein Nebel – entwickelte sich in Floridsdorf eine intensive Anfangsphase. FC HOGO Hertha Wels setzte früh ein erstes Ausrufezeichen und wurde bereits in den Anfangsminuten nach einem Eckball gefährlich. Auf der Gegenseite brannte es in der 7. Minute erstmals im Welser Strafraum, doch Michael Brugger und Keeper Kilian Schröcker bereinigten die Situation gemeinsam.
Der FAC übernahm anschließend schrittweise das Kommando, fand jedoch zunächst kaum Wege durch die kompakte Welser Defensive. Ein erster gefährlicher Schuss der Hausherren aus rund 16 Metern ging klar über das Tor. In der 18. Minute fiel dennoch der Führungstreffer der Wiener: Lukas Gabbichler köpfelte einen Freistoß nahezu unbedrängt zum 1:0 ein.
Defensive gefordert: FC HOGO Hertha Wels hielt dagegen, FAC nutzte Standards eiskalt
Viele Aktionen der Blau-Weißen liefen über ihre rechte Seite, doch die Welser Hintermannschaft um Kapitän Sebastian Feyrer konnte mehrmals klären. In der 23. Minute musste Kilian Schröcker nach einem Eckball erneut auf der Linie retten. Fünf Minuten später jedoch nutzte Mires Becirovic die Unordnung nach einer weiteren Strafraumszene eiskalt aus und stellte auf 2:0 (28.).
FC HOGO Hertha Wels bemühte sich um Stabilisierung und Entlastungsangriffe, kam aber nur selten gefährlich nach vorne. Kurz vor der Pause bewahrte Kilian Schröcker seine Mannschaft mit zwei starken Paraden (rund um Minute 39) vor einem noch höheren Rückstand. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit brachten zwar Aktionen auf beiden Seiten, aber keine klaren Chancen mehr.
Halbzeit 2:0
Die zweite Spielhälfte begann aus Welser Sicht ideal: Bereits 31 Sekunden nach Wiederanpfiff sorgte Sebastian Malinowski mit einer starken Einzelaktion über die linke Seite und einem trockenen Abschluss für den schnellen Anschlusstreffer zum 2:1. Der Aufsteiger war damit sofort im Spiel und hatte in Minute 55 sogar den Ausgleich auf dem Fuß – erneut Malinowski, dessen Abschluss allerdings nur an die Latte klatschte.
Kurz darauf folgte jedoch der Nackenschlag. Ein Fehler im Welser Aufbauspiel führte zu einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, den der FAC über einen perfekt ausgespielten Angriff eiskalt nutzte: Evan Eghosa Aisowieren stellte auf 3:1 und damit den alten Abstand wieder her.
Anschluss, Aluminium und viel Druck – Wels fehlte das nötige Glück
Trotz des erneuten Rückschlags blieb der FC HOGO Hertha Wels engagiert. Ein Eckball brachte jedoch keine Gefahr ein, während die Wiener in Minute 69 mit einem Distanzschuss, der sich knapp hinter das Tor senkte, ebenfalls offensiv in Erscheinung traten. In der 72. Minute fand ein Freistoß von Albin Gashi Kapitän Sebastian Feyrer, der jedoch aus einer Abseitsposition zum Kopfball kam; der Versuch fiel ohnehin zu zentral aus.
Die Welser suchten weiter den Anschluss: Ein strammer Schuss von Malinowski (80.) verfehlte das Ziel, und eine schöne Kombination mit Manuel Thurnwald in der 85. Minute endete mit einem Abschluss knapp neben dem Tor. In der Schlussphase zeigte der Aufsteiger mehr Initiative als die Hausherren, konnte jedoch keinen weiteren Treffer erzwingen. Die Latte verhinderte noch einen Treffer des FC HOGO Hertha Wels in der Nachspielzeit. Auch Andreas Radics hatte noch eine gute Möglichkeit.
Am Ende blieb es beim 3:1 für den FAC Wien, der seine frühe Effizienz über die gesamte Partie hinweg zu nutzen wusste.
Endstand 3:1
ADMIRAL 2. Liga – Runde 16
FAC Wien – FC HOGO Hertha Wels 3:1 (2:0)
FAC-Platz, Zuseher: 365
Schiedsrichter-Team: Samuel Sampl, Maximilian Weiss, Amar Rekik
Torfolge:1:0 Lukas Gabbichler (18.), 2:0 Mirnes Becirovic (28.), 2:1 Sebastian Malinowski (46.), 3:1 Evan Eghosa Aisowieren (59.),
Spielerwechsel: Fabian Lechner für Michael Brugger, Andreas Radics für Sekou Sylla (beide 64.), Luan Leite da Silva für Manuel Thurnwald
Gelbe Karten:
Gelb/Rot: –
Rot: –
Aufstellung FC HOGO Hertha Wels
Kilian Schröcker, Sebastian Feyrer, Albin Gashi, Michael Brugger, Luca Tischler, Sebastian Malinowski, Karim Conte, Paul Gobara, Andrija Bosnjak, Sekou Sylla, Manuel Thurnwald
Ersatzbank:
Samuel Szakal, Luan Leite da Silva, Jonas Schwaighofer, Andreas Radics, Alexander Mayr, Patrick Obermüller, Fabian Lechner
TR: Christian Heinle
Aufstellung FAC Wien
Juri Kirchmayr, Josef Taieb, Lan Piskule, Flavio Dos Santos Dias, Moritz Neumann, Marcus Maier, Mirnes Becirovic, Niklas Schneider, Lukas Gabbichler, Marco Untergrabner, Evan Eghosa Aisowieren
Ersatzbank:
Philipp Bauer, Anthony Schmid, Tristan Osmani, Tomislav Glavan, Tobias Lerchbacher, Edin Huskovic, Joel Richards
TR: Sinan Bytyqi
Fotocredit: Gepa pictures
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