Im nächsten Testspiel der Wintervorbereitung traf der FC HOGO Hertha Wels mit Silon Táborsko auf einen Gegner auf Augenhöhe. Der Klub aus Südböhmen rangiert aktuell auf Platz zwei der zweiten tschechischen Liga und präsentierte sich als kompakt und flexibel agierende Mannschaft.
Die Partie begann ausgeglichen. Bereits nach sieben Minuten setzte der FC HOGO Hertha Wels nach einem Einwurf erstmals offensiv Akzente und kam zur ersten gefährlichen Situation in der gegnerischen Hälfte. Die Gäste wurden vor allem nach Standardsituationen gefährlich, insbesondere die schnellen Ausführungen von Freistößen sorgten für Unordnung in der Welser Defensive.
Das erste Gegentor fiel in der 24. Minute nach einem Ballverlust im Spielaufbau. Der daraus resultierende Strafstoß wurde von Taborsko zur 0:1-Führung verwertet. Abgesehen von dieser Szene standen die Welser defensiv stabil und ließen aus dem Spiel heraus nur wenig zu.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit agierten die Gäste im Aufbau variabler, ließen einen Sechser verstärkt mitwirken und stellten die Angriffsreihe der Heinle-Elf damit vor neue Herausforderungen. Der FC HOGO Hertha Wels reagierte mit Anpassungen im Pressing und in der Staffelung, wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf kommende Aufgaben. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause, in der, wie bereits im letzten Test gegen Burghausen, erneut kräftig durchgewechselt wurde.
Halbzeit 0:1
Kurz nach Wiederbeginn nutzten die Gäste einen Umschaltmoment nach einem Ballverlust der Welser zum 0:2 (48.). Doch der FC HOGO Hertha Wels ließen sich davon nicht verunsichern. Sie erhöhten den Druck, kamen mit mehr Tiefgang ins Offensivspiel und drückten den Gegner phasenweise tief in dessen Hälfte. Mehrfach gelang es, in aussichtsreiche Positionen im Zwischenlinienraum zu kommen, der letzte Pass im letzten Drittel wollte jedoch nicht gelingen.
In der Mitte der zweiten Halbzeit wurde erneut gewechselt, wodurch die Partie in der Schlussphase verstärkt von Umschaltmomenten und Szenen aus tiefen Abwehrblöcken geprägt war. Kurz vor dem Abpfiff führte ein missglückter Klärungsversuch schließlich zum 0:3-Endstand (88.).
Fazit:
Trotz des klaren Ergebnisses war es ein guter und aufschlussreicher Test gegen einen flexibel agierenden Gegner. Der FC HOGO Hertha Wels fand über weite Strecken Lösungen gegen mannorientierte Spielweisen und konnte wichtige Rückschlüsse für das Spiel gegen den Ball ziehen. Die Partie lieferte wertvolle Erkenntnisse für die weitere Wintervorbereitung.
FC HOGO Hertha Wels – FC Silon Taborsko 0:3 (0:1)
Fr. 23.01.2026 – 14:00 Uhr
Kunstrasen, Huber Arena
Kader FC HOGO Hertha Wels
Matej Cechal (TW), Kilian Schröcker (TW), Samuel Szakal (TW)
Sebastian Feyrer (K), Marek Svec, Pascal Müller, Andreas Radics, Samet Ceri, Michael Brugger, Luca Tischler, Romann Steinmann, Nicolas Keckeisen, Sebastian Malinowski, Karim Conte, Marko Dvorancic, Danijel Mihajlovic, Ahmmad Rahimi, Fabian Lechner, Kilian Schröcker, Sekou Sylla, Filip Glibusic, Manuel Thurnwald
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