Der FC Hertha Wels startete mit einigen personellen Änderungen und viel Tempo in die Partie gegen SK Rapid II. Von Beginn an zeigten sich die Oberösterreicher wach und präsent, ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und suchten gezielt den Weg nach vorne.
Die frühe Führung ließ nicht lange auf sich warten: In der 10. Minute fasste sich Marek Svec aus der Distanz ein Herz und traf sehenswert ins lange Eck zum 0:1. Auch in der Folge blieb die Heinle-Elf gut im Spiel, überzeugte mit strukturiertem Aufbau und aggressivem Gegenpressing im Mittelfeld.
Rapid II kam mit zunehmender Spieldauer zu mehr Ballbesitz, fand jedoch nur selten Lösungen gegen die kompakte Defensive der Welser. Eine der wenigen gefährlichen Situationen entschärfte Luca Tischler gemeinsam mit Kilian Schröcker im Eins-gegen-eins stark.
In der 27. Minute fiel dennoch der Ausgleich: Nach einer Klärungsaktion blieb der Ball im Strafraum liegen, Haidara reagierte am schnellsten und stellte auf 1:1.
Bis zur Pause entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, unter anderem scheiterte Sebastian Malinowski aus kurzer Distanz am Rapid-Schlussmann. Somit ging es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Halbzeitpause.
Halbzeit 1:1

Die Welser kamen gut aus der Pause und setzten früh erste Akzente, Marek Svec verpasste mit einem platzierten Abschluss nur knapp die erneute Führung. Auch Rapid II blieb gefährlich, doch zwingende Chancen blieben zunächst aus.
In der 58. Minute schlug der FC Hertha Wels dann zu: Nach einer Balleroberung von Svec nutzte Pascal Müller den Raum konsequent und traf mit einem präzisen Abschluss zur 1:2-Führung.
Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie intensiver, viele Zweikämpfe und Standardsituationen prägten das Spiel. In dieser Phase übernahmen die Welser jedoch erneut die Kontrolle und legten nach: Nach einem Eckball und mehreren Abschlüssen im Strafraum stand Marek Svec am kurzen Eck goldrichtig und erhöhte in der 72. Minute auf 1:3.
Rapid II versuchte zu reagieren, ließ eine gute Möglichkeit auf den Anschlusstreffer jedoch ungenutzt. Spätestens in der 82. Minute fiel die endgültige Entscheidung: Albin Gashi setzte sich im Strafraum stark durch und stellte mit einem trockenen Abschluss auf 1:4. In der 89. Minute gab es noch kurze Aufregung um eine mögliche Elfmeter-Szene im Strafraum der Welser, Schiedsrichter Barmaksiz hatte das Spiel weiterlaufen lassen.
Endstand 1:4
Der FC Hertha Wels zeigte in Hütteldorf eine reife und effiziente Leistung. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit stellte die Heinle-Elf im zweiten Durchgang die Weichen klar auf Sieg und nutzte ihre Chancen konsequent.
Ein starker Auftritt zum Abschluss der englischen Woche und ein verdienter Auswärtserfolg in Wien.
Fotocredit: GEPA pictures (Beitragsbild), Kristian Karabet (Bild im Text)
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