Der FC HOGO Hertha Wels feierte am vergangenen Freitagabend im Testspiel gegen den burgenländischen Regionalligisten SC ESV Parndorf 1919 einen 3:2-Erfolg. Nach frühem Rückstand zeigte die Mannschaft Moral, Geduld und Offensivqualität, allen voran Andreas Radics, der mit einem Hattrick zum Matchwinner avancierte.
Geduld gefragt gegen tief stehende Gäste
Parndorf präsentierte sich von Beginn an defensiv kompakt und agierte über weite Strecken aus einem tiefen Block. Gleich nach Anpfiff wurde es erstmals gefährlich: Ein direkter Ball hinter die aufgerückte Welser Kette führte zum ersten Abschluss der Partie.
In der Folge hatte der FC HOGO Hertha Wels viel Ballbesitz, mehr als gewöhnlich. Doch gegen den tiefstehenden Gegner war Geduld gefragt. Trotz klarer Spielkontrolle fehlten zunächst die klaren Torchancen. In der 20. Minute nutzte Parndorf dann eine unglückliche Klärungsaktion zur 0:1-Führung.
Radics dreht die Partie
Nach dem Seitenwechsel kam der FC HOGO Hertha Wels mit deutlich mehr Dynamik aus der Kabine. Und es dauerte nur bis zur 47. Minute, ehe der Ausgleich fiel: Nach einem schnellen Seitenwechsel und einem gewonnenen Duell am Flügel stand Andreas Radics goldrichtig und stellte auf 1:1.
Der Druck blieb hoch und diesmal wurde er belohnt. Mit viel Bewegung rund um den Parndorfer Defensivblock entstanden immer wieder Lücken zwischen den Linien. In der 64. Minute war es erneut Radics, der nach einer starken Kombination zur 2:1-Führung traf.
Die Welser blieben dran, kombinierten sich mit Tempo und Präzision durch die engen Räume und in der 78. Minute machte Radics seinen Hattrick perfekt und erhöhte auf 3:1.
Parndorf verkürzt – Wels bleibt stabil
Ganz erledigt war die Partie allerdings noch nicht: In der 81. Minute kamen die Gäste nach einem hohen, direkten Zuspiel auf die letzte Linie zum 3:2-Anschlusstreffer, nachdem eine Klärungsaktion unglücklich vor die Füße eines Parndorfers sprang.
In der Schlussphase blieb es dadurch noch einmal spannend, doch große Torchancen ließen die Welser nicht mehr zu und brachten den Vorsprung über die Zeit.
Erkenntnisreicher Test
Unterm Strich war es ein intensiver und lehrreicher Test gegen einen tief verteidigenden Gegner, ein Szenario, das in der Meisterschaft immer wieder gefragt sein wird. Viel Ballbesitz, Geduld im Spielaufbau und schließlich die nötige Durchschlagskraft im letzten Drittel brachten den verdienten 3:2-Erfolg.
FC HOGO Hertha Wels – SC ESV Parndorf 1919 3:2 (0:1)
Fr. 30.01.2026 – 18:00 Uhr
Huber Arena, Kunstrasen
Kader FC HOGO Hertha Wels
Matej Cechal (TW), Kilian Schröcker (TW)
Filip Glibusic, Sebastian Feyrer (K), Marek Svec, Pascal Müller, Andreas Radics, Albin Gashi, Michael Brugger, Luca Tischler, Roman Steinmann, Nicolas Keckeisen, Sebastian Malinowski, Karim Conte, Marko Dvorancic, Paul Gobara, Rijad Cohodar, Samet Ceri, Fabian Lechner, Sekou Sylla, Tolgahan Sahin, Manuel Thurnwald
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